Die Verabschiedung von Boris Dolgoruki
Am 28.11.2025 verabschiedete das gesamte Gymnasium Trittau Boris Dolgoruki in den wohlverdienten Ruhestand. Die richtigen Worte für diesen Tag zu finden, fällt schwer. Wer an diesem Tag dabei war, weiß, dass hier jemand ganz Besonderes verabschiedet wurde.
Als Herr Dolgoruki im Jahr 2006 anfing, am Gymnasium Trittau zu arbeiten, war das Klima noch ein anderes. Er erinnert sich, dass es insgesamt noch kälter und weniger freundschaftlich war. Das hatte ihn bereits früh gestört. Also arbeitete er tagtäglich daran, die Atmosphäre zu verbessern. Das Ergebnis seiner unaufdringlichen Arbeit sehen wir heute: Beinahe eintausend Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte standen im Spalier auf dem Schulhof und jubelten dem auf dem Traktor vorbeifahrenden Boris Dolgoruki zu.
Anschließend versammelten sich alle in der Sporthalle und sangen gemeinsam ein Abschiedslied. Die Schülervertretung hielt noch eine kurze Rede, bedankte sich für die unermüdliche Unterstützung und übergab dem sichtlich gerührten Hausmeister ein gebundenes Buch, in dem sich jede Klasse verewigt hatte. Für Boris Dolgoruki waren es immer die Schülerinnen und Schüler, die für ihn im Mittelpunkt standen. Er hat im Sportunterricht mitgemacht, hat Gäste unterstützt und konnte vor allem mit seinen hervorragenden Boxfähigkeiten beeindrucken.
Er berichtete, dass er sich für immer daran erinnern wird, wie Schülerinnen und Schüler an seinem Geburtstag zu ihm kamen, um ihm ein Lied zu singen. Allgemein schätzte er die Zeit, wenn man zu ihm kam, um einfach mal zu plaudern.
Nach der gefühlvollen Verabschiedung in der Sporthalle, wurden die Schülerinnen und Schüler nach Hause geschickt. Viele blieben noch einen Moment und richteten noch ein paar freundliche Worte an Herrn Dolgoruki. Daraufhin ging es ins Forum. Auch die Lehrkräfte, die Hausmeister, die Elternvertreter, der Schulverband, ehemalige Mitarbeiter und sogar Herr Schwenke, der ehemalige Schulleiter, ließen es sich nicht nehmen, eine Rede zu halten, Boris Dolgoruki zu loben und schlichtweg zu danken. Die Dankbarkeit, die in den Worten mitschwang, war deutlich zu spüren.
Genau diese gegenseitige Unterstützung war für Herrn Dolgoruki besonders. Wenn er uns allen eine Sache mitgeben könnte, dann wäre es sein Wunsch, dass diese Gemeinschaft erhalten bleibt. Das Miteinander muss gepflegt werden, damit alle gemeinsam an einem Strang ziehen und sich jeder willkommen fühlt. Auch ihm ist es wichtig, am Ende „Danke!“ zu sagen. Er bedankt sich für die wundervolle Zeit und wünscht uns allen alles Gute für die Zukunft.
Diesen Wunsch geben wir zurück: Danke, Boris! Genieße den Ruhestand und komme uns gerne mal besuchen!