LILa lädt zum Schnuppern ein

(16.11.2011)
Am 7. November konnte der 12. Jahrgang des Gymnasiums Trittau Uni-Luft schnuppern. Im Rahmen des Projekts „Schau mal in die Uni“ des Lübecker IngenieurInnen Labors (LILa) wurde den Schülerinnen und Schülern ein Besuch der Universität zu Lübeck mit einem intensiven Einblick in das Studium der Medizinischen Ingenieurwissenschaft (MIW) ermöglicht.
Der Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung im Institut für Medizintechnik durch die Diplom-Physikerin Julia Hamer und die Diplom-Mathematikerin Tina Anne Schütz, die beiden Koordinatorinnen von LILa. Dann wurde sofort geschnuppert. Als ersten Programmpunkt besuchten die Schülerinnen und Schüler eine Vorlesung des Studiengangs MIW, welche sie als „aufschlussreicher und spannender als erwartet“ einschätzten. Obwohl die Vorlesung den Titel “Tumorpathologie” trug, ließen sie sich den Appetit nicht verderben und genossen anschließend in der Mensa ihr Mittagessen unter Studierenden. Später ging es zu einem gemütlichen Beisammensein mit Studierenden der vielfältigen technisch-naturwissenschaftlichen Studiengänge an der Universität zu Lübeck, die sich alle der Hinwendung zu medizinischen Fragestellungen verschrieben haben. Bei einer Tasse Kaffee wurden die Herausforderungen eines Studiums und die zur Verfügung stehenden Hilfestellungen an der Universität diskutiert. Dies vermittelte den Schülerinnen und Schülern einen runden Eindruck des Studiums an der Universität zu Lübeck aus Sicht der Studierenden.
Die Diplom-Informatikerin Bärbel Kratz, die den Studiengang Medizinische Ingenieurwissenschaft der Universität koordiniert, freute sich ebenfalls über den Besuch der Schulklasse: „Gerade an einer kleinen Universität wie in Lübeck ist es für Schülerinnen und Schüler leimöglich, auch vor dem Studium schon in den direkten Kontakt zu Studierenden und auch Promovierenden zu treten, um authentische Eindrücke vom Studium in Lübeck zu erhalten“.
Zum Schluss ging es noch einmal in das Institut für Medizintechnik, wo die Schülergruppe mehr zu den Forschungsgebieten der Computertomographie, der Bildgebung mit Magnetismus und der Modellierung von Tumorwachstum erfuhr. Studiendirektorin Sabine Baumgarten, die Klassenlehrerin einer Klasse mit dem Profil Biologie und Chemie des Gymnasiums Trittau, schlussfolgerte: „Spannend, zu sehen, was man aus der Schule nicht kennt: Biologie, Physik und Mathematik können verknüpft werden.“ 
Zufrieden mit dem Tag zeigten sich auch die beiden Koordinatorinnen von LILa: „Es ist uns gelungen, den Schülerinnen und Schülern wichtige Unterschiede zwischen Schule und Uni aufzuzeigen, die sich beispielsweise in gewonnener Freiheit und wachsender Verantwortung widerspiegeln.“

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