Fachtag Prävention

Wie schulische Prävention gelingen kann und welche neuen Unterstützungsangebote es gibt, erfuhren 140 Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und –arbeiter sowie Polizeibeamtinnen und –beamte am 1. November 2012 auf der landesweiten Fachtagung „Prävention macht Schule“. Ausgerichtet wurde sie vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) gemeinsam mit den Partnern Polizei, Aktion Kinder und Jugendschutz Schleswig-Holstein (AKJS), Petze-Institut für Gewaltprävention (PETZE) sowie pro familia Schleswig-Holstein.

Bei einem Round Table zu Beginn der Veranstaltung konnte neben dem Staatssekretär im Bildungsministerium, Dirk Loßack, sowie Vertretern des Sozialministeriums, des Innenministeriums und des Landespolizeiamtes auch Matthias Höltje als Vertreter des Gymnasiums Trittau Hinweise und Erfahrungen zum Gelingen einer erfolgreichen und von breiter schulischer Basis getragenen Präventionsarbeit weitergeben.

Der Staatssekretär im Bildungsministerium Dirk Loßack sagte bei dieser Gelegenheit: „Voraussetzung für eine erfolgreiche Prävention ist, dass sich alle Beteiligten, die Erziehungsverantwortung haben, immer wieder neu auf veränderte Bedingungen einstellen und gemeinsam Antworten auf die unterschiedlichen Anforderungen suchen.“

„Prävention ist seit längerem ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt des IQSH“, sagte Petra Fojut, Abteilungsleiterin Fort- und Weiterbildung sowie Schulentwicklung im IQSH. „In den kommenden Jahren wollen wir die Schulen dabei unterstützen, ein systematisches Präventionskonzept im Schulprogramm zu verankern“, umriss Fojut die Zielvorstellungen des IQSH. „Prävention darf nicht Aufgabe einzelner Lehrkräfte sein, sondern braucht eine gute Teamarbeit an den Schulen“, betonte Fojut. Durch eine wertschätzende Kommunikations-kultur und ein gutes Schulklima stärke man als nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt zugleich die Lehrergesundheit.

Das Gymnasium Trittau mit seinem Präventionskonzept, dem aus Lehrkräften, Sozialarbeiterin, Eltern und Schülern gebildeten Koordinierungsausschuss Prävention und seiner breit und nachhaltig aufgestellten Präventionsarbeit mit hohem Engagement aller Beteiligten, insbesondere der Schülerinnen und Schüler, erfüllt bereits diese Zielvorstellungen und kann so als Vorbild für andere Schulen dienen.

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