Die WIWAG-Woche 2015 – Ein Erfahrungsbericht

Die Abkürzung WIWAG steht für Wirtschaftswoche AG. Hierbei handelt es sich um ein computerunterstütztes Unternehmensplanspiel, das in der Zeit vom 02.-06. Februar 2015 bei der Firma Rheinmetall in Trittau stattfand. 

Insgesamt haben 15 Schülerinnen und Schüler verschiedener Gymnasien aus der Region, eine Woche lang drei Unternehmen als Vorstände geleitet. Angeleitet wurden wir dabei von der Spielleiterin und Rechtsanwältin Frau Röder. Die drei fiktiven Unternehmen konkurrierten allein auf dem Markt für Kaffeemaschinen und starteten mit den gleichen Voraussetzungen. Jeder Wochentag bedeutete dabei im Planspiel ein Geschäftsjahr. 

 

Am Montag wurden wir in die Spielsystematik eingeführt und es wurden uns die Grundlagen für unsere Kalkulation anhand der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) vermittelt. Als Vorstand unseres Unternehmens hatten wir eine Menge Entscheidungen zu treffen. Dies betraf zum Beispiel die Kosten für die Anschaffung neuer Maschinen, die Kosten für Marketing und Forschung, sowie Absatzpreise für die Kaffeemaschinen. Mein Unternehmen hatte das Ziel, schnellstmöglich Marktführer im Absatz zu werden.

 

Wir investierten im ersten Geschäftsjahr in mehrere neue Maschinen und stellten neue Mitarbeiter ein, um die Produktionsmenge erhöhen zu können. 

Der Computer simulierte das Geschäftsjahr und am nächsten Tag erhielten die drei Unternehmen die Ergebnisse. Diese zeigte uns, wie sich die wesentlich Kennziffern der Unternehmen und der Position im Markt entwickelt hatten.

Obwohl wir uns verkalkuliert hatten und viele Kaffeemaschinen nicht verkaufen konnten, hatten wir unser Ziel erreicht und waren Marktführer. Die hohen Lagerbestände führten im ersten Jahr leider zu Verlusten.

 

Im weiteren Verlauf der Woche, wurden die Planungen der Geschäftsjahre immer komplexer, da z.B. Konkurrenz aus Korea auf den Markt drang oder sich neue Absatzmärkte im Ausland eröffneten. Dies führte unter anderem dazu, dass bei der Kalkulation noch die Wechselkurse der Währungen zu beachten waren. 

 

Am Freitag hatten wir die Gelegenheit die Ergebnisse der vier Geschäftsjahre, den fiktiven Aktionären und der Presse auf der Hauptversammlung zu präsentieren. Diese setzten sich aus Lehrer und Vertreter von verschiedenen Unternehmen zusammen. 

Wir konnten dabei mit Stolz verkünden, dass wir unser Ziel erreicht hatten und Marktführer waren. Insgesamt haben wir erfreulicherweise einen Gewinn erwirtschaftet. 

 

Zusätzlich wurden uns von Referenten verschiedener Unternehmen aus der Region (z.B. Samsung, Ipsos), Themen wie die Börse, Aktien oder Marketingstrategien näher gebracht.

 

Abschließend lässt sich über WIWAG sagen, dass das Planspiel eine tolle Möglichkeit geboten hat, einen detaillierten und praxisbezogenen Einblick in die Betriebswirtschaft zu erhalten.

Allen Teilnehmern hat die Woche, die sehr schnell vergangen ist, viel Freude bereitet. 

 

Insofern kann ich allen, die Interesse an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen haben, die Teilnahme an der WIWAG-Woche sehr empfehlen. 

 

Philipp Harloff, 12. Klasse

 

 

Nach Rückmeldung unserer Teilnehmer war diese WIWAG-Woche erneut ein großer Erfolg.

Das Gymnasium Trittau und ihre Fachschaft WIPO bedanken sich bei der Rheinmetall als Gastgeberin und bei Fr. Röder als Organisatorin sowie den Teilnehmern aus unserer Schule für ihr Engagement und ihre Leistungen.

Die Fachschaft WIPO

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