Rekordbeteiligung beim Informatik-Biber:
Trittauer Schülerinnen und Schüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb 

     Rund eine viertel Million Teilnahmen

      Gymnasium Trittau ragt mit 777 Teilnehmern heraus

      Preise für Schule und Teilnehmer

      Anteil interaktiver Aufgaben steigt 

Trittau, November 2015 | Ob es nun um Freunde-Fotos im sozialen Netzwerk geht, um die Sicherheit von Passwörtern oder um die Umverteilung von Wasser auf verschiedene Behälter, die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Trittau waren eifrig beim Informatik-Biber dabei.
777 Schülerinnen und Schüler nahmen vom 9. bis 13. November an dem mit rund 240.000 Teilnehmern größten Informatikwettbewerb Deutschlands teil. Damit zählt das Gymnasium Trittau zu den 16 Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller rund 1.300 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wurde sie jetzt vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet.


Veranstalter: „Engagement für Informatik vorbildlich“

„Wir danken dem Gymnasium Trittau, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel an der Musterschule mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, dass beim  Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, freut sich Schulleiter Herr Schwenke. 

Biber trotzt dem Trend: Mehr Teilnehmer bei allgemein sinkenden Schülerzahlen
Ob es nun um Freunde-Fotos im sozialen Netzwerk geht, um die Sicherheit von Passwörtern oder um die Umverteilung von Wasser auf verschiedene Behälter – mehr Schüler denn je starteten beim Informatik-Biber 2015 und stellten sich praxisnahen Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Seit seiner Premiere im Jahr 2007 verzeichnet der Wettbewerb alljährlich neue Rekordzahlen, und das bei allgemein sinkenden Schülerzahlen. 

Interaktiv Informatik-Probleme lösen

Es sind vor allem die Aufgaben, die den Informatik-Biber so attraktiv machen. Die Themen sind lebensnah und aktuell, die Bearbeitung ist zunehmend interaktiv. Die Kinder und Jugendlichen können oft direkt sehen, wie sich ihre Ideen auf die Lösung auswirken. Für die Teilnehmenden ist es pure Motivation, wenn sie am Bildschirm mitverfolgen können, wie sich die Lösung entwickelt. „Mit dem Informatik-Biber gelingt es uns, das Interesse an Informatik sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Schulen selbst zu verstärken,“ erklärt Dr. Wolfgang Pohl.


2016 bibern auch die Grundschulen

Der Erfolg beflügelt die Ideengeber. Nach einem erfolgreichen Probelauf mit einigen dritten und vierten Klassen in diesem Jahr wird es 2016 den Informatik-Biber auch für die Klassen 3 und 4 der Grundschulen geben. 

Der Informatik-Biber

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch des Informatik-Bibers sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung (bmbf) und Forschung. Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI).

 

Weitere Informationen:

informatik-biber.de,

bwinf.de

facebook.com/BwInf.Informatik.erleben
twitter.com/_bwinf

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