Am 07.06.2015 ging unser "petit voyage" nach Deuil la Barre in der wunderschönen Banlieue von Paris los. Aufgeregt wie wir waren, trafen wir uns am Hamburger Hauptbahnhof und begannen unsere Reise. Nach einer langen Fahrt mit dem ICE und TGV kamen wir dann am Gare du Nord an. Dort wurden wir von unseren Tauscheltern abgeholt.

Der Abend stand dann dem Kennenlernen und Essen zur freien Verfügung.

Am nächsten Tag starteten wir unseren ersten Trip nach Paris City. Dort besichtigten wir "Le Louvre" (Museum) und "Sacré Coeur". Von innen ist diese Kirche atemberaubend, doch auch der Rundumblick gewährt eine schöne Sicht auf Paris, da "Sacré Coeur" ein wenig höher, auf einem kleinen Berg, gelegen ist.

Am zweiten Tag besichtigten wir den "Boulevard Hausman" (Jugendstilboulevard) und das "La Fayette". In dem großen Kaufhaus gab es Apple Watches für Niklas, Parfum für die Damen und teure Badehosen...

Am dritten Tag blieben wir aufgrund einer Schülererkrankung in der Schule. Dies war für unser Programm nicht weiter schlimm, da wir dann mit einer französischen Klasse Fußball gespielt haben (natürlich gewonnen!).

Am vierten Tag waren wir zuerst auf  den Champs  Elysées unterwegs, wo wir eine Stunde Freizeit bekamen, um unserem täglichem Mittag oder Shopping und anderen schönen Sachen nachgehen zu können. Danach machten wir eine Rundfahrt auf der Seine, von dort aus konnten wir viele der schönen Pariser Sehenswürdigkeiten aus einem anderen Blickwinkel genießen. Wie es sich gehört, nutzten wir diese Fahrt auch, um die von den Lehrern erteilten Aufgaben bezüglich der Seine zu bearbeiten. Der ruhige Ausflug diente natürlich keineswegs der Entspannung vom ständigen Laufen...

Anschließend an die Rundfahrt bestiegen wir auch noch den Eiffelturm, welcher uns eine beeindruckende Skyline und auch einige schöne Hintergründe für so manche Bilder lieferte.

Am fünften Tag besichtigten wir ein Museum, das früher einmal als Bahnhof gedient hatte (Musée d’Orsay). Dort gab es viel schöne Kunst und vor allem der von Monsieur Heinemann bereits erwähnte Jugendstil oder auch "Art Nouveau" genannt, fand in der Ausstellung besondere Bedeutung. Nach dem durchaus bemerkenswerten Museum durchquerten wir Paris und kamen am Notre Dame an. Ein paar Tage zuvor waren wir bereits dort gewesen, doch am Freitag waren wir auch drinnen und konnten je nach Belieben Beten oder Fotos machen. Es ging aber auch beides :)

Nach jedem Ausflug Richtung Paris war der Nachmittag frei für Aktivitäten mit den Gastschülern. Die Zeit nutzten wir meist auf dem Sportplatz oder im Park, um uns untereinander besser kennen zu lernen.

Falls man nicht im Park vertreten war, war man meist anderweitig mit seinem Gastschüler beschäftigt. Z.B. waren wir beim Zeichenunterricht oder beim Badminton.

Den Samstag verbrachten wir in unseren Familien und wir konnten uns meist aussuchen, was wir machen wollten. So waren die meisten von uns in Paris zu Gange oder sogar im Disney Land.

Am Sonntag konnten wir nicht ausschlafen, da wir einen frühen Zug nach Hause erwischen mussten. Die Zugfahrt traten wir mit unseren Franzosen an, da sie direkt in der darauffolgenden Woche bei uns verweilen sollten.

Nun sind sie hier und besichtigen Hamburg, Lübeck und selbstverständlich das sehenswerte Trittau samt Hahnheide.

Allgemein ist der Austausch sehr zu empfehlen, weil es doch eine ganz andere Kultur ist, was man vor allem beim Essen gemerkt hat. Auch wenn man nicht gut mit seinen Gasteltern auskommen sollte, hat man noch immer genug Möglichkeiten, seine Zeit in Frankreich zu genießen. Ich denke jedoch, bei uns gab es nur sehr wenige und kleine Probleme, abgesehen von der bedauerlichen Abwesenheit Yannicks.

Niklas Wiegandt 8a, Bent Hager 8a

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