Trittauer Schülerinnen und Schüler nehmen erneut bei Europas größtem Informatikwettbewerb teil

Wie können Mobilfunknetze ausfallsicher gestaltet werden, an welcher U-Bahn-Station können sich drei Freunde am schnellsten treffen, und wie muss ein Eis bestellt werden, damit die Kugeln wie gewünscht gestapelt sind? Diese und andere praxisnahe Fragen stecken hinter den Aufgaben, mit denen sich auch die Schülerinnen und Schüler des Trittauer Gymnasiums im Rahmen des Wettbewerbs Informatik-Biber in der Woche vom 09.11. bis 13.11.2015 befassten.

Über 1200 Schulen partizipierten den diesjährigen Informatik Wettbewerb an dem mit über 250.000 Teilnehmern größten Informatikwettbewerb Europas. Mit 886 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern (93,1 % der Gesamtschülerzahl) zählte das Gymnasium Trittau im letzten Jahr zu den 27 Teilnahmestärksten im gesamten Bundesgebiet und wurde dafür von den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF) ausgezeichnet.

Veranstalter: „Engagement für Informatik vorbildlich“

„Wir danken dem Gymnasium Trittau und allen Wettbewerbsteilnehmern für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Bibers. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit den knapp 900 Teilnehmern wurde dieses Ziel an dem Gymnasium Trittau mehr als erfüllt“, erklärt der Veranstalter des Wettbewerbs und BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, dass wir im Hinblick auf die Stärkung des Interesses rund um das Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, unterstreicht der Schulleiter des Gymnasiums Edgar Schwenke.

„Kinder frühzeitig an das Thema Informatik heranzuführen“, heißt das Motto für die Informatik Fachschaft des Gymnasium Trittau rund um das Organisationsteam Lars Püschel und Matthias Dornhecker.

„Um erfolgreich abzuschneiden, bedarf es keiner besonderen Vorkenntnisse im Bereich Informatik“, unterstreicht Fachschaftsvorsitzender Matthias Dornhecker. Vielmehr verfolgen wir das Ziel, den Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der fünften Teilnahme des Motivationswettbewerbs statt komplexer Problemstellungen unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. 18 dieser Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.

Wie jedes Jahr sind wir gespannt, wie gut unsere Schülerinnen und Schüler abgeschnitten haben und hoffen, wieder unter die ersten 30 Schulen bundesweit zu kommen.

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